Noch nie in meinem Leben hätte ich mich als eitel bezeichnet. Doch an jenem Abend in einem Bamberger Club fielen mir keine Worte mehr ein.  Nachdem mir die Füße vom Tanzen weh taten (vielleicht erste Anzeichen???) setzte ich mich nichts ahnend in die Lounge zum Relaxen. Es dauerte keine 2 Sekunden, da wurde ich von 2 Gestalten belagert. Während der Eine (links, wie ersichtlich) relativ schnell aufgab, blieb der Andere (rechts, man beachte den rüber-krabbelnden Finger) hartnäckiger. Wenig begeistert von diesem Überfall machte ich eine Bemerkung zum relativ jungen Alter meines neuen “Verehrers” und wollte damit eigentlich nur ausdrücken, dass er sich eine Gespielin seines Alters suchen sollte, um sein 1. Mal zu erleben.  Doch was kam zurück? Er schaute mich an und fragte, wie alt ich denn sei. Noch ehe ich antworten konnte, erwiderte er: 40??? Noch bevor ich schlucken, ihm eine scheuern oder überhaupt die ganze Situation begreifen konnte, befand sich schon seine Hand streichelnd auf meinem Oberschenkel und er hauchte mir ins Ohr: Aber auch mit 40 kann man noch Spaß haben….! Ich hielt seine Hand fest und hauchte zurück: Es ist besser du gehst jetzt: GANZ SCHNELL!

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Die Jugend, kein Respekt vorm Alter ;-)

Als ich heute das Bad betrat leuchtete mir folgende Warnung entgegen:

“Wer den Wasserhahn nicht richtig gscheid fest zudreht, verliert durch eine mysteriöse Krankheit sein Geschlechtsteil!!!”

Ich muss zugeben, dass mir schon ein bisschen mulmig ist, wenn gleich ich auch sehr stolz bin, wie gut sich meine Mitbewohner mittlerweile dem fränkischem Dialekt angepaßt haben!

Gscheid ;-) !

Person 1: Und, was gibt es Neues bei Dir?

Antwort: Ach weißt Du. Eigentlich nichts Neues!

Person 1: Echt? Das musst Du mir dann mal  ausführlich erzählen!

 ???

Er lernt gerade für eine Klausur: Politische Philosophie. Da fragt er mich, ob ich Gemeinwesen definieren könnte.

Gemeinwesen – sagte ich – sei, wenn zwei Leute ein Zimmer nutzen: als Beispiel sei spontan das Badezimmer zu nennen und diese zwei Personen gemeinsam für die Unterhaltung, sprich das Putzen, sich verantwortlich zeigen.

Darauf meinte er, dass sei nicht Gemeinwesen sondern gemein gewesen und generell halte er es sowieso mehr mit der Theorie als mit der Praxis.

Ach so ;-)

Ich habe da einen lieben Freund, den ich in Washington D.C. kennenlernte. Ursprünglich kommt er aus Köln, weil er aber in Maastricht studiert, haben wir es immer noch nicht hinbekommen, einen Gegenbesuch auf europäischem Boden zu organisieren. Nachdem mittlerweile zehn Monate vergangen sind, gipfelte die Besuchsplanung:

In einer Email an mich stand allen Ernstes: “. . .du bist nicht zufällig Ende August in Istanbul . . .?” -> Äh klar – jederzeit . . . In Köln kann sich ja jeder treffen ;-)

So langsam glaube ich selbst daran, dass ich meine Kirchenbesuche einstellen sollte – so als ungetauftes Wesen.

Erst trug man mich vor versammelter Mannschaft aus dem Dom und dann schloß man uns in eine Kirche in Schnaid ein. Ja richtig gelesen: Es war ein schöner Samstag und wir machten einen Ausflug auf die fränkischen Bierkeller. Naja, also einen davon ;-)

Ich hatte unbändiges Verlangen nach Kloß und Soß mit Wirsching. . . Auf dem Rückweg machten wir nochmal schnell Halt an der Kirche von Schnaid. “Das Tolle an katholischen Kirchen ist, dass sie immer offen sind…” tönte noch mein Schatz. Tja – war sie auch – zum Reingehen.

Als wir gerade vertieft waren in einige Ritterwappen hörten wir ein Schließgeräusch. DIE TÜR! Während mein Freund noch vertrauensvoll stehenblieb: “Die werden uns doch nicht einschließen.” -Rannte ich los und hämmerte von innen an die Türe. Völlig verdattert schloss ein alter Mann wieder auf – selber erschrocken, dass er uns beinah unfreiwillig in der Kirche übernachten ließ.

Wäre vielleicht auch spannend geworden :-)

” Gebt den Leuten mehr Schlaf – und sie werden wacher sein, wenn sie wach sind!”                                         – Kurt Tucholsky

Gemäß diesem Motto wird heute der “Tag des Schlafes” gehuldigt und ohne zu zögern schlossen wir uns natürlich an: Einmal im Jahr gewissenlos verschlafen . . .

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