Gestern war Bistumswallfahrt in Bamberg. Aus allen Richtungen kamen die Pilger (Forchheim, Ebermannstadt, Viereth, etc.) um sich im Dom zum gemeinsamen Gottesdienst zu treffen. Da auch ein Trüppchen an unserem Haus vorbeizog und uns aufmerksam machte, beschlossen wir kurzerhand auch zum Gottesdienst in den Dom zu gehen. Dort angekommen, waren schon alle Plätze besetzt – vornehmlich von „Pilgern“ die mit Bus und Auto kamen – war ja klar. Also standen wir die ganze Zeit und so ein Gottesdienst dauert lange. SEHR lange. In Kombination mit den Unmengen an Weihrauch wurde mir immer schummriger bis ich gar nichts mehr sah. Als ich wieder zu mir kam drängte sich eine ältere Frau um mich, die mir furchtbar scheußlich schmeckende Kreislauftropfen einflößte. Nur der Zusatz, das sie Ärztin sei, ließen mich diese Tropfen dann auch tatsächlich schlucken. Während der Gottesdienst unbehelligt vor hunderten von Menschen weiterging, packte mich kurzerhand der Priester mit Hilfe des Sicherheitsdienstes und trug mich auf einer Barre an die frische Luft. Auch wenn es mir anfangs peinlich war – wer kann schon von sich behaupten vom Priester aus dem Dom getragen worden zu sein…
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Juni 18, 2007


Juni 18, 2007 at 4:46
Und ich dachte immer, auf Bahren würden nur tote Menschen transportiert, die lebendigen nehmen ’s auf die Trage (oder auf die Schippe). Was sagen die anwesenden Sanis?
Juni 18, 2007 at 6:45
Anders formuliert hieße es eigentlich, dass der Priester dafür gesorgt hast, dass Du die Kirche verläßt. Oder gänzlich anders gesagt: er hat Dich aus der Kirche geschmissen? ;P
Juni 19, 2007 at 12:10
@ bee: Rausgetragen ist rausgetragen, egal mit was. Und so unbequem wie das Ding war, hätte es eher Tote aufwecken können
@Gerrit: Das möchte ich mir ja wohl verbitten
Oder meinst Du sie haben gespürt, dass ich ungetauft bin???
Juli 10, 2007 at 7:31
[...] Erst trug man mich vor versammelter Mannschaft aus dem Dom und dann schloß man uns in eine Kirche in Schnaid ein. Ja richtig gelesen: Es war ein schöner Samstag und wir machten einen Ausflug auf die fränkischen Bierkeller. Naja, also einen davon [...]