Ein Jahr – so dachte ich – das ist eine halbe Ewigkeit. Aber jetzt muss ich feststellen, dass kein Abschnitt in meinem Leben so schnell vorübergezogen ist, wie dieses Studienjahr in Kanada. Bald geht es los auf große Reise durch Kanadas Westen und den Staaten bevor ich endgültig wieder deutschen Boden betrete. Da es zu lang und ich wahrscheinlich zu sentimental werden würde, lass ich einfach ein paar Fotos mein Jahr Revue passieren.

  • Ankunft in Kanada

Am 3. September 2005 sollte alles anfangen: zusammen mit Susi und Michi hieß es Abschied nehmen von unseren Familien und auf ins unbekannte Land🙂

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  • 31 Culpepper Drive, Waterloo, Ontario

Für ein Jahr wurde diese Adresse schnell zu meinem Zuhause. Nicht zuletzt auch wegen meinem netten Mitbewohner Tristan, der mir mit seinen ganzen Omeletts einen Cholesterin-Schock verpasst hätte, wenn ich noch ein Jahr geblieben wäre🙂

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  • University of Waterloo

Zusammen mit 9 anderen Master-Studenten hieß es „hinein ins Unileben“

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  • Ausflüge:

Was das Schönste war? Well, the best place on earth – is where your friends are!

  • Algonquin – Provinzialpark

Meine 1. Kanufahrt und gleich das 1. wilde Tier entdeckt: ein kanadischer Frosch🙂

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  • Toronto

Da Waterloo nur eine Stunde von Toronto entfernt liegt, führten uns viele Ausflüge in die Multi-Kulti-Stadt, oder zum Relaxen zur Hippie-Community auf Toronto Island

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  • Niagara-Fälle

Ja, wir wurden nass und ich hätte nie gedacht, dass meine Kamera das überlebt🙂

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  • Weinprobe in Ontario

Sorry, dass ich das sage: aber kanadischer Wein schmeckt nicht. Dafür war das Weingut der Stonechurch Winery sehr idyllisch und lustig wars allemal🙂

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  • Killarney Nationalpark

Der wohl anstrengenste Trip: Kanufahren – Wandern und nachts heulten die Wölfe. Oder waren es doch nur Loons? Ich traute mich nachts nicht allein aus dem Zelt…

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  • Montreal

Rauchen in öffentlichen Einrichtungen – Alkohol im Supermarkt. Was in Deutschland normal ist steht unter strengem Gesetz in Ontario. Die Quebecer halten aber nichts davon und so befanden wir uns in Montreal kurzzeitig im Sünder-Paradies🙂

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  • Quebec City

Die wohl schönste und auf jedenfall historischste Stadt Kanadas. Für einen Augenblick fühlte ich mich fast wie daheim in Bamberg. Aber eben nur fast🙂

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  • Montmorency Falls

Zwar sind diese nicht vergleichbar mit den Niagara-Fällen, aber dennoch im zugefrorenen Zustand sehr beeindruckend. Leider erfuhren wir zu spät, dass man auch hätte Eis-Klettern gehen können. Beim nächsten Mal…🙂

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  • Abfahrts-Ski in Mount St. Anne

Ich glaube, ich habe heute noch ein paar blaue Flecken von den Stürzen🙂

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  • Cottage-Urlaub und Ski-Langlauf in Muskoka

Eisige Kälte, aber beim Langlauf wurde uns warm. Das Wasser kam aus einem Eisloch im See und die Wärme vom Kamin: da war Holz hacken angesagt – für die Jungs🙂

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  • Flucht über die Grenze: New York – Boston – Albany

Manchmal braucht man eine Pause. Deswegen gings im Mai auf eine kleine Staaten-Rundreise. Fazit: Blasen an den Füßen von New York – wegen Regen kaum was gesehen von Boston (was nix machte, denn das Hotel war ein Traum🙂 ) – und totale Überraschung in Albany (wer hätte gedacht, dass die Stadt so schön ist…)

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  • Ottawa

Kanada zu verlassen, ohne die Hauptstadt Ottawa besucht zu haben, ging mal gleich gar nicht. Da ein lieber Freund aus Waterloo dort einen Job bei Foreign Affairs bekam, bot sich die Gelegenheit sich spontan selbst einzuladen🙂

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  • Wasaga Beach

Ein letztes Mal Strand-Feeling in Ontario genießen mit Blick auf die „Blue Mountains“ und abends: mein 1. Auto-Kino-Erlebnis. Übrigens ist es super nett, wenn an der spannendsten Stelle durch den Lautsprecher kommt: Ladies and Gentlemens, the snackbar ist closed in five minutes…“🙂

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Ich werde Kanada mit all den lieben Leuten, die den Weg mit mir zusammen gegangen sind, so sehr vermissen und mit Sicherheit eines Tages hierher zurückkehren . . . DANKE !