Ich träumte schon seit Jahren davon: endlich mal wieder ein Knödel-Essen in der WG. Damals war es das Einstandsessen eines neuen Mitbewohner. Jetzt gab es endlich eine Reunion: mit dem längst nicht mehr neuen Mitbewohner, wiederum sehr neuen Mitbewohnern und dem Wichtigstem: Knödel!

  • 16.00

Ich hatte den ganzen Tag journalistische Übung. Kaum Pausen und das nach einer durchzechten Nacht. Gleich sollten die Gäste kommen und es war kaum etwas vorbereitet. Weder der Einkauf noch die geplante Gemütlichkeit. Ich schnappte mir meinen Mitbewohner (neu) und stürmte zum Supermarkt. Dabei telefonierend – um die Zutaten zu erfahren – wären wir bei meinen Auto-Fahr-Telefonier-Künsten beinah gar nicht dort angekommen. Schnell durchgehetzt. Fertig. Zurück. Tisch decken. Warten.

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  • 20.00

Das Esszimmer blitzt. Weihnachtsbäumchen und Adventskranz ins rechte Licht gerückt. Gläser poliert. Musikalische Untermalung. Gleich kommen sie: die lang ersehnten Gäste – mit ziemlicher Verspätung. Wir lassen uns nicht beirren und fangen schon mal mit einem Kaffeelikörchen an. Man gönnt sich ja sonst nix. In dem Moment klingelt es endlich und das Haus füllt sich in Sekundenschnelle.

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  • 20.30

Erste Schwierigkeiten: Es entsteht eine Diskussion zwischen Knödelabteilung (Mitbewohner, alt) und Soßenfraktion (Freunde). Da die Runde auch noch größer wurde als vorerst geplant fehlte auch noch Brot. Um der Diskussion aus dem Weg zu gehen meldete ich mich freiwillig um zum Gastronomiebetrieb meines Vertrauens zu pilgern und dort unseren Vorrat etwas aufzustocken.

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  • 21.00

Ich halte es nicht mehr aus vor Hunger. Zur Überbrückung trinke ich erstmal mit meinem Mitbewohner (neu) etwas Wein. Die Küche war eh überfüllt. Anschließend hatte ich die Ehre die Soße zu probieren. Es ist so toll Gäste zu haben, die auch noch selber kochen!

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  • 21.30

Endlich ist alles fertig. Mein Magen schlug bereits den Bass zur Musik. Das Essen: einzigartig. Bei Wein und Kerzenschein saßen wir noch bis in die Nacht. Tauschten Geschichten aus, die dieses Haus im Laufe der Jahre bereits erlebt hatte. Das nächste Mal vielleicht ja auch über unser Knödel-Essen.

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Immer wieder schön alle Lieben um sich zu haben. Hoffentlich bis ganz bald!