Enjoy!


Noch nie in meinem Leben hätte ich mich als eitel bezeichnet. Doch an jenem Abend in einem Bamberger Club fielen mir keine Worte mehr ein.  Nachdem mir die Füße vom Tanzen weh taten (vielleicht erste Anzeichen???) setzte ich mich nichts ahnend in die Lounge zum Relaxen. Es dauerte keine 2 Sekunden, da wurde ich von 2 Gestalten belagert. Während der Eine (links, wie ersichtlich) relativ schnell aufgab, blieb der Andere (rechts, man beachte den rüber-krabbelnden Finger) hartnäckiger. Wenig begeistert von diesem Überfall machte ich eine Bemerkung zum relativ jungen Alter meines neuen „Verehrers“ und wollte damit eigentlich nur ausdrücken, dass er sich eine Gespielin seines Alters suchen sollte, um sein 1. Mal zu erleben.  Doch was kam zurück? Er schaute mich an und fragte, wie alt ich denn sei. Noch ehe ich antworten konnte, erwiderte er: 40??? Noch bevor ich schlucken, ihm eine scheuern oder überhaupt die ganze Situation begreifen konnte, befand sich schon seine Hand streichelnd auf meinem Oberschenkel und er hauchte mir ins Ohr: Aber auch mit 40 kann man noch Spaß haben….! Ich hielt seine Hand fest und hauchte zurück: Es ist besser du gehst jetzt: GANZ SCHNELL!

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Die Jugend, kein Respekt vorm Alter 😉

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“ Gebt den Leuten mehr Schlaf – und sie werden wacher sein, wenn sie wach sind!“                                         – Kurt Tucholsky

Gemäß diesem Motto wird heute der „Tag des Schlafes“ gehuldigt und ohne zu zögern schlossen wir uns natürlich an: Einmal im Jahr gewissenlos verschlafen . . .

Endlich Schnee!!!

Wahrscheinlich konnte man heute auf vielen Blogs nur eines Lesen: der Winteranfang ist da! Bereits vor Tagen hatte ich in guter Hoffnung eine Postkarte vom schneebedeckten verträumten Klein Venedig gekauft, um sie meinen Großeltern zu schicken. Kurzzeitig wäre ich schwach geworden und sie mit dem Text „dat schneit einfach mal niiiieeeee hier, manno!!!!“ abgeschickt . . .

Glücklicherweise wurde es doch noch wahr & damit raus ins winterliche Bamberg:

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Manchmal frage ich mich, was in den Köpfen von Pizza-Bäckern vorgeht. Nein, ich rede nicht von dem optimalen Rezept für Pizza Napoli. Vielmehr lag mein Augenmerk auf die Kunst der Autowerbung. Da stellt sich spontan die Frage: machen zuviel Steinofendämpfe high 😉 ?

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Auf jeden Fall kann ich mich nicht unter wirtschaftlichem Zwang und politischen Auseinandersetzungen auf die Auswahl des Pizza-Belages konzentrieren. Wir leben in einer Spaßgesellschaft – kann sich daran bitte gehalten werden? Soviel Verantwortung liegt mir nicht: erst recht nicht mit leerem Magen 🙂

Ich träumte schon seit Jahren davon: endlich mal wieder ein Knödel-Essen in der WG. Damals war es das Einstandsessen eines neuen Mitbewohner. Jetzt gab es endlich eine Reunion: mit dem längst nicht mehr neuen Mitbewohner, wiederum sehr neuen Mitbewohnern und dem Wichtigstem: Knödel!

  • 16.00

Ich hatte den ganzen Tag journalistische Übung. Kaum Pausen und das nach einer durchzechten Nacht. Gleich sollten die Gäste kommen und es war kaum etwas vorbereitet. Weder der Einkauf noch die geplante Gemütlichkeit. Ich schnappte mir meinen Mitbewohner (neu) und stürmte zum Supermarkt. Dabei telefonierend – um die Zutaten zu erfahren – wären wir bei meinen Auto-Fahr-Telefonier-Künsten beinah gar nicht dort angekommen. Schnell durchgehetzt. Fertig. Zurück. Tisch decken. Warten.

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  • 20.00

Das Esszimmer blitzt. Weihnachtsbäumchen und Adventskranz ins rechte Licht gerückt. Gläser poliert. Musikalische Untermalung. Gleich kommen sie: die lang ersehnten Gäste – mit ziemlicher Verspätung. Wir lassen uns nicht beirren und fangen schon mal mit einem Kaffeelikörchen an. Man gönnt sich ja sonst nix. In dem Moment klingelt es endlich und das Haus füllt sich in Sekundenschnelle.

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  • 20.30

Erste Schwierigkeiten: Es entsteht eine Diskussion zwischen Knödelabteilung (Mitbewohner, alt) und Soßenfraktion (Freunde). Da die Runde auch noch größer wurde als vorerst geplant fehlte auch noch Brot. Um der Diskussion aus dem Weg zu gehen meldete ich mich freiwillig um zum Gastronomiebetrieb meines Vertrauens zu pilgern und dort unseren Vorrat etwas aufzustocken.

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  • 21.00

Ich halte es nicht mehr aus vor Hunger. Zur Überbrückung trinke ich erstmal mit meinem Mitbewohner (neu) etwas Wein. Die Küche war eh überfüllt. Anschließend hatte ich die Ehre die Soße zu probieren. Es ist so toll Gäste zu haben, die auch noch selber kochen!

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  • 21.30

Endlich ist alles fertig. Mein Magen schlug bereits den Bass zur Musik. Das Essen: einzigartig. Bei Wein und Kerzenschein saßen wir noch bis in die Nacht. Tauschten Geschichten aus, die dieses Haus im Laufe der Jahre bereits erlebt hatte. Das nächste Mal vielleicht ja auch über unser Knödel-Essen.

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Immer wieder schön alle Lieben um sich zu haben. Hoffentlich bis ganz bald!

Ich weiss gar nicht mehr was ich sagte – oder lasse es bewusst aus Gründen der Zensur weg – aber es hatte Folgen: Schneller als ich reagieren konnte, stand ich hinter dem Mischpult der CM Lounge mit einer Platte in der Hand. Alles schaute auf mich und ich schaute auf 100 Regler und Knöpfe. -Ups – . Das nächste Mal bin ich still, versprochen, Spaß gemacht hat es aber trotzdem 🙂

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Fotos von C. Kopp für Iventscout.

Ich bin nicht nur ständig am Essen 😉

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