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Gestern war Bistumswallfahrt in Bamberg. Aus allen Richtungen kamen die Pilger (Forchheim, Ebermannstadt, Viereth, etc.) um sich im Dom zum gemeinsamen Gottesdienst zu treffen. Da auch ein Trüppchen an unserem Haus vorbeizog und uns aufmerksam machte, beschlossen wir kurzerhand auch zum Gottesdienst in den Dom zu gehen. Dort angekommen, waren schon alle Plätze besetzt – vornehmlich von „Pilgern“ die mit Bus und Auto kamen – war ja klar. Also standen wir die ganze Zeit und so ein Gottesdienst dauert lange. SEHR lange. In Kombination mit den Unmengen an Weihrauch wurde mir immer schummriger bis ich gar nichts mehr sah. Als ich wieder zu mir kam drängte sich eine ältere Frau um mich, die mir furchtbar scheußlich schmeckende Kreislauftropfen einflößte. Nur der Zusatz, das sie Ärztin sei, ließen mich diese Tropfen dann auch tatsächlich schlucken. Während der Gottesdienst unbehelligt vor hunderten von Menschen weiterging, packte mich kurzerhand der Priester mit Hilfe des Sicherheitsdienstes und trug mich auf einer Barre an die frische Luft. Auch wenn es mir anfangs peinlich war – wer kann schon von sich behaupten vom Priester aus dem Dom getragen worden zu sein… 😉 ?


– Vier Tage Kanada in Bamberg –

Es gab Momente in Kanada, da dachte ich “ dies ist jetzt ein Abschied für immer“. Doch wie das letzte Wochenende zeigte, sollte man nie „nie“ sagen. Denn es hatte sich Besuch angekündigt: Yves und Heather. Ein bischen anstrengend war es schon, die ganze Zeit wieder englisch zu sprechen und ein bischen unwirklich obendrein zusammen mit Julia, Steffie, Michi und Susi (andere deutsche Austauschstudenten) wieder vereint, nur diesmal eben durchs „heimische“ Bamberg zu streifen.

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Los ging es natürlich mit einer “ Brewery-Tour“, angefangen mit Fässla, Schlenkerla, Spezialkeller und genauso wichtig: public drinking an der Schleuse 100 mit einem keg vom Klosterbräu, Bambergs ältester Brauerei.

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Neben Tagestouren, wie einmal Schlendern durch Forrchheim und zurück ließen wir auch den Liveclub nicht aus. Eigentlich nicht so meine Location, aber in Betracht des Besuches genau richtig. Ein bischen errinnerten wir uns an das Phills, einem ebenso schäbigen Equivalent in Waterloo, aus dem fast jeder unserer männlichen Freunde schon einmal hinausbefördert wurde – nagut, bis auf Yves, der schaffte es niemals überhaupt hinein 🙂 Solche Zicken gab es aber im Liveclub nicht: da könnte man beruhigt auf der Tanzfläche am Alkoholpegel sterben, ohne das es jemanden stören würde, was unser kanadischer Besuch „awesome“ fand.

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Am nächsten Morgen stärkten wir uns im Café Cador, an dem ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt ein Streikzug der Telekom vorbeizog – mit lauten Pfeifen. In Kombination mit einem hangover und wenig Schlaf ausgezeichnet!

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die Besuchsrunde von links nach rechts: Ich – Heather (Kanada), Michi (Bamberg), Yves (Kanada), Julia (Heidelberg), Susi (Bamberg) & Steffi (Mannheim)

Leider hieß es dann auch schon wieder Abschied nehmen, aber wer weiß wann und vorallem wo auf der Welt wir uns wiedersehen werden. Ich bin gespannt!

Feststellung des Tages: “ The problem with ducks is – you can`t drink them!“ [michi]

Da bitte ich einen Elektriker zu mir  – aufgrund meines kaputten Herdes – und was macht dieser?

-> Angekommen in meiner Wohnung zündet er sich erstmal in aller Ruhe vor meinem Sicherheitskasten eine Zigarette an . . .

Ich war fassungslos, doch mein entsetztes Gesicht sprach Bände. Offensichtlich auch für den Elektriker, der schweigend zurück vor die Tür ging um erst einmal relaxt aufzurauchen, bevor er sich meinem Problem annahm.

Und dafür muss man heute mindestens einen Fuffi auf den Tisch legen. Grandios!

So schön war es auf unserer Bank vor dem Haus zu sitzen. Endlich lernte man auch einmal die Nachbarn kennen. Immer mehr beteiligten die sich auch an unserer Aktion „Literarische Bank“ und hinterließen neben Büchern auch viele Gedichte und Kurzgeschichten. „Da wird man jeden Tag ein bischen schlauer, bei Euch“ meinte eine unserer Nachbarinnen. Von dieser „Schläue“ hielt die Stadt Bamberg leider gar nichts – Wir hätten es wissen müssen.

Wegen „unerlaubter Sondernutzung“ flog uns ein Briefchen ins Haus, in dem man uns bat “ diese sofortig einzustellen“. So leicht gaben wir nicht auf und sammelten Unterschriften. Innerhalb von 3 Tagen hatte die komplette Nachbarschaft unterschrieben. Alle wollten, dass die Bank bleibt. Doch die Stadt ließ nicht mit sich reden. Nicht einmal für Standgebühren bezahlen hätten wir gedurft. Und auf unsere Nachfrage gegenüber einer Stiftung lehnte die Stadt ab – unsere Bank würde nicht dem Bild aller anderen Stadtbanken entsprechen. Willkommen in Bamberg. Da muss alles passen. Was bedeutet schon Individualität?

Jetzt steht sie in unserem Garten. Aber vielleicht bewirkt ja der ein oder andere Anruf aus der Nachbarschaft beim Ordnungsamt doch noch etwas.

Als ich heute auf offener Straße meinem Freund einen Kuss gab wurde ich

– ausgepssssccccchhhhhht –

Er sei von der Aufsichtsbehörde, sagte er. Mein Freund hätte ja beim Kuss gelacht, aber mein Gesicht . . .

Das wolle er nochmal sehen. Als ich mich weigerte, warf er mir ein Bonbon zu:

zur Kuss-Motivation.

Sachen gibt`s

Ich mag keine Kettenmails und unpersönliche Fragebögen und bisher habe ich mich auch immer erfolgreich vor Weblog-Stöckchen gedrückt. Doch ich muss zugeben: das heutige Stöckchen von Paule hat es in sich, denn seit 5 Jahren lerne ich offiziell im späteren Beruf mal rumzuschwafeln und jetzt: pro Antwort nur ein Wörtchen? Ich versuchs mal 🙂

  • dein handy? ladend
  • dein partner? umzugswütig
  • deine haare? rotstrubbelig
  • deine mama? zuhause
  • dein papa? beimama
  • lieblingsgegenstand? truhenfanatikerin
  • dein traum von letzter nacht? komaschlaf
  • dein lieblingsgetränk? pfirsischsaftmitvieleis
  • dein traumauto? meins
  • der raum in dem du dich befindest? wohnzimmer
  • dein/e ex? ex
  • deine angst? alleinsein
  • was möchtest du in 10 jahren sein? ausgeglichen
  • mit wem verbrachtest du den gestrigen abend? arbeitskollegen
  • was bist du nicht? einzelgänger
  • das letzte was du getan hast? nachmittagsschläfchen
  • was trägst du? sommeroutfit
  • dein lieblingsbuch? howtobeacanadian
  • das letzte was du gegessen hast? lachssteak
  • dein leben? stressig
  • deine stimmung? schwankend
  • deine freunde? wertvoll
  • woran denkst du gerade? freund
  • was machst du gerade? fragebogenwörterfinden
  • dein sommer? diplomarbeitsbestimmt
  • was läuft in deinem tv? ahnungslos
  • wann hast du das letzte mal gelacht? mittags
  • das letzte mal geweint? neulich
  • schule? vorbei
  • was hörst du gerade? nix
  • liebste wochenendbeschäftigung? motorradausflüge
  • traumjob? unerreichbar
  • dein computer? meckernd
  • außerhalb deines fensters? trist
  • bier? wein
  • mexikanisches essen? schweißperlen
  • winter?schneeballschlacht
  • religion? ungetauft
  • urlaub? fernweh
  • auf deinem bett? freund
  • liebe? unersetzbar

Das geb ich jetzt einfach mal an Paula, Sir_n und Gromek weiter 🙂 Eure Niciii

Angeregt durch meinen kürzlich beherbergten finnischen Besuch habe ich eine neue Sucht: www.eurobilltracker.de ! Ein Zusammenschluss Gleichgesinnter aus ganz Europa, die wissen wollen, wie sich unser Geld durch die EU-Länder bewegt. Eine schöne Idee: einfach anmelden und den Druckerei-Code sowie die Seriennummer der Geldscheine eingeben – und abwarten. Ich war sehr überrascht, dass es bereits andere Bamberger gab, die fleißig Scheine registrieren.

Einen ersten Treff-Erfolg hatte ich auch schon: Leider nur innerhalb Bambergs – das passiert, wenn sich der Freund auch anmeldet und einem Geld schuldet, aber naja 🙂

Ich bleib dabei und wer weiß, vielleicht taucht ja bald einer meiner Geldnoten in Finnland auf 🙂 Mitmachen!